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Neuigkeiten

Die wichtigsten Neuigkeiten aus den Themengebieten Energie und Umwelt. Enthält persönliche Meinungsäußerungen. Bitte nicht alles bierernst nehmen! ;)

2007-07-19

Sprachübergreifende Informationspolitik

Nicht nur in Europa, z.B. in Schweden oder in Deutschland, auch im fernen Asien haben Betreiber von Atomkraftwerken oft mit Kommunikationsschwierigkeiten zu kämpfen.

Liegt es an Elektrosmog oder vielleicht doch eher an unerforschten Nebenwirkungen radioaktiver Strahlung?

Weltweit scheinen die Betreiber von Atomkraftwerken oft Schwierigkeiten zu haben, sich an den genauen Ablauf von Störfällen zu erinnern.

Das ist eigentlich auch kein Wunder, schließlich kommt es in Deutschland fast jeden zweiten Tag zu meldepflichtigen Vorfällen in Atomkraftwerken.[1]

Wer kann da verlangen, bei all dem Durcheinander noch den Überblick zu behalten und die kritischen von den noch viel kritischeren Vorfällen zu trennen.

Wie oft es in Japan zu meldepflichtigen Vorfällen kommt, ist unklar. Vermutlich will man die genauen Zahlen auch lieber gar nicht so genau wissen.

Jetzt aber wurde bekannt, daß auch der Japanische AKW-Betreiber Tepco am "Vattenfall-Syndrom" leidet. (Nicht zu verwechseln mit dem Stockholm-Syndrom, das entwickeln Politiker die sich zu oft mit der Atomlobby auseinandersetzen müssen).


Probleme beim Zählen

Zuerst hieß es, bei dem Erdbeben in Japan seien 100 Fässer mit leicht radioaktivem Material ausgekippt. Außerdem sei etwas radioaktiv versuchtes Wasser ins Meer gelaufen. Auf 1200 Liter bezifferte der Betreiber die Wassermenge, also keine nennenswerte Menge, vermutlich besitzen die Swimmingpools der meisten AKW-Betreiber-Manager ein deutlich höheres Fassungsvermögen. Außerdem sollte die Strahlung der ausgetretenen Atomabfälle nur 60.000 Becquerel betragen, also auch keine nennenswerte Menge. Schließlich liegt der gesetzliche Grenzwert für Nahrungsmittel in Deutschland schon bei 600 Becquerel pro Kilogramm.

Ob es sich bei dem ausgetretenen Wasser um Wasser aus einem Leichtwasser-Reaktor[2] oder einem Schwerwasser-Reaktor[3]handelte, ist leider nicht bekannt. Somit lässt sich also auch nicht genau ermitteln, wie schwer nun die 1200 Liter waren, und wie weit oder nah sich die 60.000/90.000 Bequerel somit nun am Grenzwert bewegten.

Als Grund für die änfänglichen Falschangaben gab Tepco übrigens einen Rechenfehler an. Anscheinend war einem der Wissenschaftler aus lauter Hektik oder durch ein Nachbeben ein paar Kugeln auf dem Abakus durcheinander gekommen.

Doch damit nicht genug. Offensichtlich wollte man in Japan dem Schicksal des armen, jetzt arbeitslosen Vattenfall-Mitarbeiters[4]entgehen, und verschrieb sich selber eine Urschreitherapie-ähnliche Öffentlichkeitskur.
Aus den 100 Fässern wurden mit einem Mal mindestens 50 Funktionsstörungen wie Feuer, Lecks, gerissene Leitungen, ausgetretene Radioaktivität und ausgelaufenes Pumpenöl.

Und aus den 100 Fässern wurden auf einmal 400[5].

Und das scheinbar ganz ohne radioaktiv verursachte Mutationen.


Neue Offenheit

Man kann nur hoffen, daß die neue Offenheit von Tepco noch eine Weile anhält. Schließlich hatte Tepco 2002 zugegeben, mehr als anderthalb Jahrzehnte lang Unfälle in seinen Atommeilern nicht gemeldet und Reparaturen verschleppt zu haben.[6]

Übrigens:
Der Tepco-Konzern hat nach eigenen Angaben die Nähe des Atomkraftwerks Kaschiwazaki zu einer geologischen Störungszone nicht in die Statistikberechnungen eingezogen. Ob er davon gewusst hat, ist nicht bekannt.
Bei wem da einige Glocken klingeln, der liegt richtig!

So etwas gab es auch in Deutschland vor nicht allzu langer Zeit.[7]


Quellen:

[1]http://www.zdf.de

[2]http://de.wikipedia.org

[3]http://de.wikipedia.org

[4]http://www.spiegel.de

[5]http://www.dieneueepoche.com

[6]http://www.tagesschau.de

[7]http://de.wikipedia.org

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